körperliche Gesundheit

Kennst du die 8 Faktoren, die dein Immunsystem schwächen?

Im Zusammenhang mit Viruserkrankungen, grippalen Infekten und Pandemien, hören wir immer wieder davon, wie wir unser Immunsystem stärken können. Ein starkes Immunsystem hängt nicht nur davon ab was wir uns zuführen, sondern auch davon was wir weglassen. Deswegen ist es mir wichtig auch mal die andere Seite zu beleuchten und zu ergänzen, was dein Immunsystem schwächen könnte. Was solltest du lieber umgehen damit deine Abwehr stark bleibt? Gewohnheiten wie regelmäßiger Alkoholkonsum oder Rauchen sind natürlich eine Belastung für deinen Körper, doch gibt es noch viele weitere Faktoren, die deine Abwehr schwächen können.

Das schwächt dein Immunsystem

1. Rauchen

Rauchen bringt viele giftige Stoffe wie Nikotin, Reizgase und Teerstoffe. Dein Körper wird dadurch auf Dauer geschwächt, mitbedenken muss jeder Raucher auch die Personen die im selben Haushalt wohnen. Es reicht oft nicht Draußen zu rauchen, um andere zu schützen. Kinder nehmen Giftstoffe aus dem Rauch auch über die Haut auf, beispielsweise beim Kuscheln mit den Eltern, wenn sie Kleidung berühren die den Rauch aufgenommen hat. Außerdem wird mit jeder Zigarette auch Kohlenmonoxid aufgenommen, das erschwert die Sauerstoffaufnahme im Blut. So kann weniger Sauerstoff in die Organe transportiert werden und das Immunsystem kann nicht mehr einwandfrei funktionieren. Im Blut von Rauchern lassen sich weniger Immunglobuline als im Blut von Nichtrauchern finden. Diese Eiweißstoffe sind wichtig, denn sie helfen dem Körper, fremde Substanzen abzuwehren und somit Erkrankungen und Infektionen zu vermeiden. Wie stark das Immunsystem durch das Rauchen geschwächt wird, hängt auch davon ab,  wie lange der Mensch schon regelmäßig raucht. Die Folgen des Rauchens sind unterschiedlich schwer doch in jedem Fall negativ. Raucher sind damit einem erhöten Ansteckungs- und Erkrankungsrisiko ausgesetzt. Desweiteren erkranken Raucher häufiger als Nichtraucher an Lungenentzündungen und leiden an Durchblutungsstörungen.

2. Bewegungsmangel

Mit einem Bewegungsmangel kommen gleich mehrere negative Folgen auf dich zu: Dein Kreislauf und Stoffwechsel schlafen ein, dein Lymphsystem wird nicht genügend angeregt zu arbeiten, heißt deine Entgiftung gerät ebenfalls ins Stocken. Bewegungsmangel schwächt das gesamte Immunsystem. Unser Lymphsystem ist besonders wichtig um Abfallstoffe aus den Körperzellen nach draußen zu schaffen. Leider hat das Lymphsystem keine Pumpe wie das Herz und so muss es sich andere Anregung suchen. Durch tiefe Atmung oder Muskelkontraktionen, schaffen wir es unsere Lymphe in Bewegung zu halten! Schon ein 30-minütiger Spaziergang pro Tag oder 10 Minuten Trampolinspringen, können helfen deine Lymphtätigkeit zu verbessern, so kann deine körpereigene Müllabfuhr weiterarbeiten und du hast genug Power Krankheitserregern zu trotzen!

3. + 4. Stress, Angst und Sorgen

Psychischer Stress und Angst versetzen dich in den Fight-, Flight- oder Freeze-Modus. Kämpfen, Flüchten oder Starre, so reagiert unser Körper normalerweise auf Angst. Das sind Instinkte die uns seit Jahrtausenden begleiten und im Ernstfall durchaus Sinn machen. Wenn du vor dem Säbelzahntiger hast flüchten müssen als Steinzeitmensch, brauchtest du natürlich alle Kraft in den Muskeln um schnellstmöglich wegzulaufen, die Darmaktivität und somit auch dein Immunsystem werden in so einem Fall auf ein überlebensnotwendiges Minimum heruntergefahren. Heute empfinden viele Menschen Angst, Sorgen und Stress schon fast täglich. Ob privat oder beruflicher Natur, langanhaltender Stress, setzt deine Abwehrkräfte herunter. Versuche deshalb für ausreichend Ruhe im Alltag zu sorgen. Stress lässt sich natürlich nicht immer vermeiden, aber es gibt viele Techniken aus dem Stressmanagement, um einen besseren Umgang mit Stress zu finden. Ich nutze zum Beispiel Yoga, Meditation und Atemübungen um wieder in Balance zu kommen.

5. Umweltgifte und Toxine

Umweltgifte die unser Immunsystem belasten sind zum Beispiel Feinstaub durch Lagerfeuer, Kamine oder Autoabgase. Doch Gefahren lauern oft viel näher als wir denken. Im eigenen Badezimmer lassen sich oft viele toxischen Inhaltsstoffe in Kosmetika finden. Du kannst dir vorstellen, dass diese Toxine in Cremes, Shampoos oder Deodorants deinen Körper durch ihre tägliche Anwendung enorm belasten können. Je mehr du damit beschäftigt bist innerlich aufzuräumen, desto mehr haben Bakterien und Viren die Chance heimlich in dein geschwächtes System einzudringen. Möchtest du im Bad aufräumen? Dann empfehle ich dir die App Code Check! Damit kannst du den Barcode deiner Produkte scannen und erhältst sofort Infos zu den Inhaltsstoffen. Wenn du dein Badezimmer mit sanfter Naturkosmetik füllen möchtest empfehle ich dir den Artikel über Clean Cosmetics zu lesen!

6. Pestizide (Pflanzenschutzmittel)

Wenn möglich,  achte ich darauf ausschließlich Bio-Lebensmittel zu mir zu nehmen. Der Bio-Anbau von Lebensmitteln unterliegt strengeren Auflagen und ist deswegen nicht oder kaum mit Giften belastet. Herkömmliches Obst und Gemüse wird mehrfach mit Pflanzenschutzmittel (Herbizide, Fungizide, Insektizide, Akarizide) gespritzt um Schädlinge abzuwehren. Diese lebensfeindlichen Chemikalien, bieten zwar erfolgreich Schutz vor Schädlingen doch zeitgleich ziehen diese Gifte auch in unser Essen ein und werden beim Verzehr in den Körper aufgenommen. Diese körperfremden Substanzen musst du mithilfe deiner Entgiftungsorgane ausleiten, wenn du damit beschäftigt bist Pflanzenschutzmittel abzuwehren, bleibt leider nicht mehr so viel Kapazität um Viren und Bakterien den Kampf anzusagen.

7. Alkoholkonsum

Zum einen schädigt Alkohol deine Darmflora und setzt dadurch automatisch deine Immunabwehr herunter. Zum anderen verlangsamt Alkohol die Produktion von Molekülen, die bei einer drohenden Infektion dein Immunsystem warnen. Am besten genießt du Alkohol nur in geringen Maßen und vermeidest einen Rausch komplett.

8. Kälte

Dauerhafte Kälte ist eine Belastung für den Kreislauf, das schwächt dein Immunsystem und kann somit eine Erkältung oder eine Viruserkrankung begünstigen. Doch auch ein kalte Nase begünstigt die Verbreitung von Bakterien, weil sich dann deine Zellen schlechter wehren können. Schon kleine Temperaturunterschiede können dir helfen, die Vermehrung von Keimen zu verhindern. Stecke beim Spazierengehen, doch einfach mal die Nase mit in den Schal, dann muss sie nicht so frieren.

Ich hoffe ich konnte dir mit dem Aufzeigen der Gefahren für dein Immunsystem weiterhelfen! Lass uns doch gerne einen Kommentar da und sende diesen Beitrag an jemanden weiter, der diese Infos braucht! Danke fürs Lesen und bis bald!

 

 

photocredits: vecteezy, Istock, freepik

Die hier aufgeführten Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Bitte wende dich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker.

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