Seelische Gesundheit

Seelenkonferenz – Finde Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen des Lebens

Sarah Volpert stellte sich irgendwann den wirklich wichtigen Fragen in ihrem Leben. Anworten fand sie nicht im Außen, sondern im Innen, indem sie in den Kontakt mir ihrer Seele ging. Als Hilfestellung dienten dabei viele Bücher, Reisen und Gespräche. Was sie im Leben und im Studium für angewandte Psychologie gelernt hat, bündelt sie nun in einem Kartenspiel, das die Spieler dazu bringt, ehrlich mit sich zu sein und sich ihrer vielleicht vorhanden Themen bewusst zu stellen, um sie aufzulösen. Ein richtig tolles Werkzeug, für alle die Persönlichkeitsentwicklung lieben! 

Hey Sarah, kannst du dich kurz unseren Lesern vorstellen und uns sagen, wie du darauf gekommen bist ein Kartenspiel zu entwickeln?

Hallo liebe Sandra, ich freue mich sehr, dass du mich eingeladen hast, mit mir heute dieses Interview zu führen. 
Gerne stelle ich mich einmal kurz vor: 

Hi, ich bin Sarah, ein sehr lebenslustiger, positiver Mensch, der immer auf der Suche nach der nächsten Reisemöglichkeit ist, denn ich liebe das Reisen und das Kennenlernen von neuen Kulturen. Das ist mein extrovertierter Teil; ich habe aber auch einen starken introvertierten Teil. Dieser bringt mich dazu Bücher aller Art zu lesen, am liebsten aber Bücher, die mein Mindset erweitern oder auf den Kopf stellen. 

Dieser Wissenshunger bringt mich dazu, über meine Gedanken reden zu wollen. Ich möchte mich mit der Welt austauschen und möchte den Menschen um mich herum aufzeigen, dass es noch so viel mehr Möglichkeiten im Leben gibt, als wir oft sehen. Und das hat mich dazu bewegt, ein Kartenspiel zu entwickeln. Ich möchte die Menschen dazu inspirieren, über den Tellerrand hinaus zu schauen, möchte ihnen aber nicht meine eigenen Gedanken vorgeben. Dafür sind offene Fragen am besten geeignet. Jeder soll und darf seine eigenen Ideen und Antworten finden. Hat sie oder er diese Antworten gefunden, möchte sie oder er vielleicht auch darüber reden und in den Austausch gehen. Kann man das nicht am besten indem man eine Frage offen vor sich hinlegt und darüber spricht?

Was macht Seelenkonferenz besonders? Was ist der große Unterschied zu anderen Kartenspielen?

Eigentlich ist das Wort „Kartenspiel“ hier leider nicht ganz richtig, da die Karten keiner Spiellogik folgen, es gibt nichts zu gewinnen. Deswegen nenne ich es gerne Kartenset. 

Zusätzlich ist die Thematik nicht neu, dass es ein Set voller Fragen gibt, die einen zu mehr Bewusstsein und Achtsamkeit anregen sollen. Allerdings hat mir oftmals bei solchen Kartensets der Tiefgang gefehlt. Man sagt „Fragen haben eine öffnende Energie“: Man hat sich nun also für die Fragen geöffnet und man hat vielleicht auch einige Antworten gefunden. Vielleicht hat man sogar ein paar Erkenntnisse hinzugewonnen im Austausch mit einer anderen Person, aber was dann? In gewisser Weise behält man ein ähnliches Mindset bei, der Radius der persönlichen Weiterentwicklung ist nicht sehr groß, da zu wenig Input von außen kommt. 

Das möchte ich mit Seelenkonferenz ändern. Daher ist mir mein Ansatz, bestehend aus den Fragen aus dem Kartenset, meinen Blogartikeln und meinen Buchempfehlungen sehr wichtig. Ich möchte die Spieler oder Fragesteller aufrütteln und wach machen. Eventuell sind manche Fragen anfangs zu groß, dafür biete ich aber Anleitung und Inspiration in meinen Blogartikeln. Ich erzähle dort offen und ehrlich über meinen eigenen Veränderungsprozess, welche Täler ich durchlaufen musste und wie ich zu den Antworten gekommen bin. Ich möchte dem Fragesteller damit aufzeigen, dass sie oder er keine Angst davor haben muss, sich diesen Fragen zu stellen. Denn persönliche Veränderung ist ein schwieriger Prozess und kann schmerzhaft sein, es lohnt sich aber. 
Als letzten wichtigen Schritt sehe ich die Buchempfehlungen: Durch das Lesen nehmen wir noch einmal Input auf, der unsere Gedanken verändern und unser Mindset erweitern kann.

Kannst du eine Geschichte teilen, die du oder ein Spieler erlebt hat, durch den Einfluss des Kartensets?

Ich würde gerne die Geschichte von Hannah, einer guten Freundin von mir, teilen. Sie ist in unserem Alter Anfang 30, ist angestellt in einer kleinen Agentur und lebt seit mehreren Jahren in einer Beziehung. Sie fühlt sich wohl in ihrer Wahlheimat München, hat einen guten Job, viele Freunde und verbringt gerne ihre Zeit mit ihrem Freund Tobias.

 Ich habe sie gefragt, ob sie für mich die Fragen testen möchte und ob wir einen Teil der Fragen auch einmal gemeinsam durchgehen können. 
Hannah hatte ich ausgewählt, da mir seit längerer Zeit aufgefallen ist, dass sie nicht ganz glücklich wirkt und sie etwas belastet. Sie hat sich immer mehr zurück gezogen. Fragte ich sie, ob etwas nicht in Ordnung sei, hat sie immer stark betont, alles sei gut. 

Wir hatten ausgemacht, dass sie die Fragen vorerst für sich alleine beantwortet. Wenn sie dann soweit ist, würden wir die Fragen und die Partnerübungen gemeinsam machen. 
Eine der Partnerübungen ist „Umarmt Euch eine Minute lang.“ Zusätzlich wird die Frage gestellt, wie man sich damit fühlt? Während der Umarmung konnte ich fühlen, wie angespannt Hannah war: ihr ganzer Körper deutete Abwehr und Rückzug an. Nach vielleicht einer halben Minute konnte ich spüren, wie die Spannung plötzlich von ihr abfiel und sie sich fallen ließ. Kurze Zeit darauf spürte ich ihren Körper beben und hörte ein Schluchzen. Ich hielt sie noch etwas länger im Arm, da auch bei mir einige Gefühle hoch gekommen sind und ich ihr in diesem Moment einfach Halt geben wollte. 

Sie erzählte mir nach der Übung, dass die Fragen in ihr einiges ausgelöst hätten, was sie sehr lange vor sich hergeschoben hat und was ihr Angst macht. Sie hat entdeckt, dass sie schon lange nicht mehr glücklich in ihrem Job ist und gerne etwas eigenes machen möchte, wie zum Beispiel eine kleine Modeboutique eröffnen, da sie Mode und Kleider liebt. Ebenfalls hat sie ehrlich zugegeben, dass sie sich von der Gesellschaft unter Druck gesetzt fühlt: Sie denkt, sie müssen nun heiraten, da sie in einem Alter ist, in dem viele diesen Schritt gehen. Sie fühlt sich aber noch nicht bereit dafür. Wäre sie deswegen egoistisch und undankbar? Bedeutet das, sie würde ihren Freund zu wenig lieben? 

Wir sprachen lange über ihre Sorgen, Ängste und Gefühle. Ich hatte nach langer Zeit das erste Mal wieder das Gefühl ihr ehrlich nah zu sein. 
Wir überlegten, wie und was sie in ihrem Leben verändern und welche nächsten Schritte sie gehen könnte. 

Während ich auf dem Jakobsweg mein Leben überdacht habe, hat sie ihr Leben in München umgekrempelt und ist mutig ihrem Herzen gefolgt. 
Sie hat sich ihrem Freund Tobias geöffnet und lange mit ihm über ihre Wünsche und Bedürfnisse gesprochen. Bei diesem Gespräch kam heraus, dass auch er sich noch nicht bereit für Heirat fühlt und viel lieber noch ein paar Träume in seinem Leben erfüllen möchte, wie zum Beispiel ein paar Monate am Stück reisen. Generell haben beide festgestellt, dass das Thema Heirat für sie wenig Bedeutung hat. 
Zusätzlich hat sie sich Gedanken gemacht, wie sie ihren Traum von einer kleinen Boutique angehen kann. Ihr erster Schritt ist der Austausch mit Modebloggern. Darüber möchte sie mehr Ideen und Wissen sammeln, wie sie ihr vorhaben am besten umsetzt.

Du erwähnst auf deinem Blog Bücher die dich inspiriert haben, kannst du eines hervorheben aus diesen Inspirationsquellen und uns sagen, was es konkret in deinem Leben verändert hat?

Ja, ich möchte euch ein Buch besonders empfehlen: „Mut: Lebe wild und gefährlich“ von Osho. Ich habe es während meiner Zeit auf dem Jakobsweg gelesen, in der ich viel über die Themen „Liebe“, „Angst zu lieben“ und „loslassen“ nachgedacht habe. Osho hat mich mit seinen Aussagen aus meiner Komfortzone gezerrt und ich habe mich manchmal auch angegriffen gefühlt, aber er hat etwas bewegt in mir: Es ist meine Angst, die mich davon abhält mutig zu sein und einfach lieben zu können. Meine Angst hält mich auch davon ab, ein Leben zu führen, was außergewöhnlich ist und mich immer wieder wachsen lässt. Genauso ist meine Angst dafür verantwortlich, dass ich immer wieder die gleichen Situationen erlebe, die mir wehtun. Meine eigene Angst sperrt mich ein!
 Daher habe ich sie angenommen, habe beschlossen mutig zu werden und habe seit dem wunderbare Veränderungen in meinem Leben erfahren.

Wie stellst du dir die Auswirkungen deiner entwickelten Fragen-Karten auf die Gesellschaft und die einzelnen Menschen vor? Was wäre dein Wunsch, wie dein Kartenset die Welt verändern könnte? Gehe gerne in eine utopische Version deiner Wunschgesellschaft rein!

Eine utopische Gesellschaft sähe für mich folgendermaßen aus: Die Menschen würden ihre Träume leben, sie würden offen ihre Gefühle ansprechen und zeigen und sie wären alle weniger angepasst. Es würde vielleicht Anfangs Chaos geben und es würde weiterhin Konflikte geben, da die ausgesprochenen Gedanken nicht immer leicht anzunehmen sind, aber es würde sich etwas verändern. In meiner Version würden sich alle bewusster um sich kümmern und daher würde eine Art Kollektives Bewusstsein entstehen, welches mehr Fürsorge und Empathie erzeugt.

Eine Frage die ich fast all meinen Interviewpartnern stelle und bei der ich schon gespannt bin, wie du sie beantworten wirst: Was bringt dich zur Ruhe, wenn du dich gestresst fühlst?

Ich knuddel meinen Hund 🙂 und denke immer daran zurück, dass ich 700 km auf dem Jakobsweg gelaufen bin. Mein Körper und mein Geist hat diese Strecke geschafft, warum soll ich nicht alles andere auch bewältigen können?

Ich hab richtig Lust das mal auszuprobieren, wie komme ich an das Kartenset Seelenkonferenz ran?

Das Kartenspiel ist bereits käuflich erwerbbar, momentan als Vorbestellung über meine Crowdfunding Kampagne Die Karten sowie die Box sind bereits in Produktion und wir werden vorraussichtlich ab Mitte Juni ausliefern können.

Liebe Sarah, vielen Dank für deine Zeit! Ich freue mich darauf, wenn wir dein Kartenset bald ausprobieren können und damit in tiefe persönliche Prozesse eintauchen können!

Erfahre hier mehr über das Kartenset Seelenkonferenz!

Dieser Artikel enthält eine oder mehrere Empfehlung(en) für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung und ist deshalb als Werbung zu kennzeichnen.

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