Warum es Brain Food gibt
Ich bin Sandra Strixner, Gründerin und Redaktionsleitung des Brain Food Magazins – und das hier ist der Grund, warum es dieses Magazin überhaupt gibt.

2012 erkrankte ich am Pfeifferschen Drüsenfieber, ausgelöst durch das Epstein-Barr-Virus. Mehrere Monate fiel ich komplett aus. Ich konnte nicht mehr klar denken, war zu schwach, um mich zu bewegen, und wegen ständig entzündeter Rachenmandeln konnte ich kaum noch essen. Mein Gewicht sank unfreiwillig auf 47 Kilo – bei einer Körpergröße von 1,60 m ist das nicht mehr viel.
Von einem Tag auf den anderen stand mein Leben still
Monatelang wechselten sich kurze Genesungsphasen und Rückfälle ab. Und hier beginnt der Teil meiner Geschichte, der mich bis heute nicht loslässt: Ob überhaupt eine bakterielle Infektion vorlag, wurde nie getestet – trotzdem folgte Rezept auf Rezept. Drei Runden Antibiotika in vier Monaten, ohne die geringste Besserung. Dass Antibiotika ohnehin nur gegen Bakterien und nicht gegen Viren wirken und dass ihr unnötiger, wiederholter Einsatz die Entstehung von Antibiotikaresistenzen fördert, ist heute breiter medizinischer Konsens.
Nach der dritten Gabe war ich verzweifelt – und stutzig. Das konnte nicht die Lösung sein. Ich warf das Rezept in den Müll und beschloss, mich zusätzlich um die Wurzel zu kümmern: um meinen Körper.
Ich fragte meinen Körper: Was brauchst du jetzt wirklich?
Ich stellte meine Ernährung um – entzündungshemmend, damit mein Darm und mein ganzes System zur Ruhe kommen konnten. Und ich merkte, wie sehr meine Gedanken mitspielten. Wälzte ich mich in Selbstmitleid, wurde der Schmerz größer. Unterdrückte ich Gefühle, stauten sie sich an und wüteten stattdessen im Körper. Einen gesunden Umgang mit meinen Emotionen zu finden war für meine Genesung genauso wichtig wie der Teller vor mir.
In den Wochen danach kam mein Körper zur Ruhe und die Beschwerden ließen nach. Ob die Umstellung den Ausschlag gab oder mein Immunsystem das Virus ohnehin in den Griff bekam, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, selbst etwas beitragen zu können – und genau das hat alles verändert.
Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen.
Platon

Wir tragen mehr Selbstheilungskraft in uns, als wir denken
Unser Körper repariert ununterbrochen: Das Immunsystem wehrt Erreger ab, Wunden schließen sich, Zellen erneuern sich. Diese Kräfte können wir unterstützen – mit dem, was wir essen, wie wir schlafen, wie wir mit Stress umgehen. Sie ersetzen keine medizinische Behandlung, wenn sie nötig ist. Aber sie sind der Teil, den wir selbst in der Hand haben.
Diese Erfahrung hat in mir den Wunsch geweckt, mich viel tiefer mit Gesundheit und Ernährung auseinanderzusetzen – aus Neugier, aber auch, um nie wieder so hilflos zu sein. Was als persönliche Suche begann, wurde mit der Zeit zu echtem Fachwissen: Später absolvierte ich eine Ausbildung zur Gesundheitsberaterin und lernte vieles von dem, was ich mir damals mühsam selbst zusammensuchen musste.
Diese Zeit hat mir außerdem eine Erkenntnis geschenkt, die mich bis heute begleitet: Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit. Der eine Teil leidet mit dem anderen – und der eine heilt mit dem anderen. Es war ein als Problem verkleidetes Geschenk. Seitdem habe ich die Verantwortung für meine Gesundheit selbst in die Hand genommen und lebe wacher und bewusster.

Wofür Brain Food steht
Mit der Gründung des Brain Food Magazins habe ich mir diesen Gedanken zur Aufgabe gemacht: Menschen mehr Freiheit und Selbstbestimmung für ihre Gesundheit zu geben.
Wie lebst du? Was isst du, was trinkst du, welche Gedanken führst du dir zu? Jede Nahrung – ob materiell oder ideell – beeinflusst dein Wohlbefinden, deine Konzentration und deine Energie. Bei uns findest du Inspiration und fundiertes Wissen für ein gesundes, bewusstes Leben.
Kritisch nachzufragen ist dabei ausdrücklich erwünscht – auch gegenüber dem Gesundheitssystem. Eigenverantwortung heißt für uns aber nicht, Medizin abzulehnen, sondern informiert zu entscheiden und zu wissen, wann man sich Unterstützung holt.
Wie wir arbeiten
- Fundiert statt reißerisch. Wir stützen uns auf seriöse Quellen und benennen offen, wo Wissen (noch) unsicher ist. Keine Wundermittel, keine Angstmache.
- Ganzheitlich. Ernährung, Bewegung, mentale Gesundheit und Umwelt gehören für uns zusammen.
- Ehrlich. Persönliche Erfahrung kennzeichnen wir als das, was sie ist – als Erfahrung, nicht als Beweis.
- Werteorientiert. Kooperationen und Produkte prüfen wir daraufhin, ob sie zu unseren Gesundheitsstandards passen.
Wer hinter Brain Food steht
Brain Food ist mehr als eine Person. Bei fachlichen Themen arbeiten wir mit einem Team aus Fachleuten zusammen – du findest sie auf unserer Seite Unsere Experten.
Ich selbst bin ausgebildete ganzheitliche Gesundheitsberaterin und trauma-sensitive Yogatherapeutin. Meine eigene Geschichte hat mich gelehrt, wie eng Wissen und gelebte Erfahrung zusammengehören – beides fließt in dieses Magazin ein.
Auf zu neuen Horizonten
Ich freue mich auf unsere gemeinsame Reise – zu neuen Horizonten, Genusswelten und heilsamem Wissen.

photocredits: walking photo.mx
