Veganes Rhabarberkompott – einfach, fruchtig & natürlich gesüßt


Lesedauer 2 Minuten

Veganes Rhabarberkompott – einfach, fruchtig & natürlich gesüßt

Sobald die Rhabarber-Saison beginnt, gibt es kaum etwas Einfacheres und Vielseitigeres als selbstgemachtes Rhabarberkompott. Die Kombination aus fruchtiger Säure und dezenter Süße macht es zum perfekten Begleiter für Frühstück, Dessert oder kleine Backprojekte. Ob zu Porridge, veganem Joghurt, Pancakes oder Vanilleeis – ein gutes Kompott passt fast immer.
Dieses Rezept bleibt bewusst unkompliziert und setzt auf wenige Zutaten. Gesüßt wird wahlweise mit braunem Zucker für eine leicht karamellige Note oder mit Erythrit als zuckerfreie Alternative. Vanille und ein Spritzer Zitrone runden den Geschmack ab, ohne die natürliche Frische des Rhabarbers zu überdecken.
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Ruhezeit 15 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen: 4
Gericht: Frühstück, Nachspeise

Zutaten
  

  • 800 g Rhabarber
  • 80–120 g brauner Zucker 60–90 g Erythrit (je nach gewünschter Süße)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Vanilleextrakt oder ½ TL gemahlene Vanille
  • 40 ml Wasser
  • 1 TL Speisestärke (optional, für eine dickere Konsistenz)
  • 1 EL kaltes Wasser zum Anrühren der Stärke

Zubereitung
 

  1. Rhabarber vorbereiten

    Rhabarber gründlich waschen, die Enden entfernen und in etwa 2–3 cm große Stücke schneiden. Junge Stangen müssen meist nicht geschält werden – bei dickeren oder faserigen Stangen können die äußeren Fasern entfernt werden. Die Blätter nicht verwenden, da sie viel Oxalsäure enthalten. 
  2. Süßen und ziehen lassen

    Die Rhabarberstücke in einen Topf geben und mit braunem Zucker oder Erythrit sowie Zitronensaft vermengen. Etwa 15–20 Minuten stehen lassen. So zieht der Rhabarber etwas Flüssigkeit und das Aroma wird intensiver. Inspiriert von klassischen Kompottmethoden, bei denen der Rhabarber zunächst Saft zieht. 
  3. Kompott kochen

    Vanille und Wasser hinzufügen und alles bei mittlerer Hitze aufkochen. Anschließend 5–8 Minuten sanft köcheln lassen. Der Rhabarber sollte weich werden, aber nicht vollständig zerfallen – so bleiben noch schöne Fruchtstücke erhalten.
  4. Optional andicken

    Für ein etwas dickeres, marmeladenähnliches Kompott die Speisestärke mit kaltem Wasser glatt rühren und unter das heiße Kompott geben. Kurz aufkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  5. Servieren

    Warm oder vollständig abgekühlt genießen – zum Beispiel zu Overnight Oats, veganem Skyr, Pancakes, Waffeln, Milchreis oder als fruchtige Schicht im Dessertglas.

Notizen

  • Brauner Zucker sorgt für eine leicht karamellige Tiefe und harmoniert besonders gut mit der Säure des Rhabarbers.
  • Erythrit funktioniert als zuckerfreie Alternative, süßt jedoch etwas milder – hier eventuell nach Geschmack anpassen.
  • Für eine fruchtigere Variante passen Erdbeeren oder Himbeeren hervorragend dazu.
  • Eine kleine Prise Zimt oder frischer Ingwer gibt dem Kompott zusätzliche Wärme.

 

Haltbarkeit

Im sauberen Schraubglas hält sich das Rhabarberkompott im Kühlschrank etwa 4–5 Tage. Es schmeckt oft sogar noch aromatischer, wenn es über Nacht durchgezogen ist.
Sandra Strixner Gründerin des Brain Food Magazin und ganzheitliche Gesundheitsberaterin.

Über die Autorin

Sandra Strixner

ist eine Genussweltenbummlerin die gerne neue Länder und Kulturen entdeckt. Rezepte auf Pflanzenbasis zu entwickeln lässt ihr Herz höher schlagen. Sie ist ein Green-Networker und beschäftigt sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Ernährungslehre und Tierschutz. Als geprüfte Fachberaterin für holistische Gesundheit darf sie Menschen dabei begleiten sich selbst zu heilen.