DIY do it yourself Anleitungen Sandra Strixner Umwelt

Wachsreste verwerten – DIY Kokosnusskerzen

Upcycling ist ein Trend der die nachhaltige Welt bewegt. Hier geht es darum, aus alten gebrauchten Sachen etwas zu machen, das im Alltag wieder verwendet wird. So entsteht weniger Müll und auch der Kauf von Neuware wird vermieden. Die Kokosnussschale und die Wachsreste müssen nicht im Müll landen sondern sorgen zusammen mit neuen Dochten für Wärme und romantischen Kerzenschein. Hier kommt die Anleitung für selbstgemachte Wachsrestekerzen!

Zutaten für deine Kerze aus Wachsresten

1 Stk.Kokosnussschale, halbiert (alernativ einen Glas- oder Metallbehälter)
200 gfrisches Wachs oder Wachsreste
2 Stk.Kerzendocht (z.B. Sojawachsdocht)
Optional 1 Tropfenätherisches Öl nach Wahl (z.B. Kokosduft, Zitronengras, Lavendel, Pfefferminze etc.)
2 Stk.Holzstäbchen (z.B. Holz-Eisstiele)

Hier siehst du, wie ich den Docht mit einem Strohhalm fixiert habe, du kannst aber auch einen Stift oder ein Holzstäbchen dafür nehmen.

Wachsreste werden wieder zu einer Kerze. DIY Bastelanleitung
Foto: Sandra Strixner

Statt Bienenwachs kannst du auch die vegane Variante aus Pflanzenwachs nutzen, meine Dochte sind aus Sojawachs gefertigt.

Zubehör

Schale / Schüssel für die Wachsreste, Messer und Schneidebrett um das Wachs zu zerkleinern, optional: Wachsthermometer.

Anleitung für die Wachsreste-Kerze

  1. Schmelze zuerst dein Kerzenwachs, entweder in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad oder direkt in der Mikrowelle. Je kleiner deine Wachsreste desto schneller schmelzen sie auch. Erhitze das Wachs etwa auf 80 Grad. (Wachsthermometer gibt es z.B. im Bastelgeschäft)
  2. Lass dein Wachs auf etwa 60 Grad abkühlen, nun kannst du den Duft deiner Wahl als ätherisches Öl hinzugeben und verrühre das Wachs mit einem Holzstäbchen. Fügst du das Öl in zu heißes Wachs verbrennt der Duft und deine Kerze wird leider nicht nach dem Öl riechen.
  3. Um den Docht in der Mitte zu halten, kannst du ihn um ein Holzstäbchen, einen Strohhalm, ein Stück Pappe oder Stift wickeln und diesen auf die Schale legen.
  4. Gib etwas geschmolzenes Kerzenwachs in deine Kokosnussschale und drücke vorsichtig den Kerzendocht hinein. So verrutscht er später nicht mehr.
  5. Jetzt kannst du deine Kokosnussschale mit dem restlichen flüssigen Kerzenwachs befüllen. Ist deine Kokosnussschale klein, kannst du sie gleich komplett vollgießen. Wenn die Schale etwas größer ist, dann gieße sie lieber Schichtweise auf, denn das Wachs schrumpft immer etwas und so entsteht am Docht Kuhle entsteht.
  6. Lass das Wachs in der Kokosnussschale gut aushärten.
  7. Kürze den Docht auf etwa 0,5 cm, so wird die Flamme nicht zu hoch und es entsteht weniger Qualm.
ätherische Öle als Duft für deine selbstgemachten Kerzen.
Foto: Sandra Strixner

Für meine blauen Wachsreste habe ich mir einen Duft ausgesucht, der zum Thema Meeresbrise gut passt: Deep Blue. Ich greife immer zu 100% naturreinen ätherischen Ölen weil sie positive Eigenschaften für unsere Stimmung und Wohlbefinden mitbringen. Ein synthetischer Duft hingegen macht mir nichts als Kopfschmerzen.

Wachsreste werden wieder zu einer Kerze. DIY Bastelanleitung
Foto: Sandra Strixner

Ich habe auch noch ein paar getrocknete Lavendelblüten von der Ernte im letzten Jahr übrig gehabt und in meine Kerze mit weißen Wachsresten gegeben.

Weitere ätherische Öle* für deine selbstgemachten Duftkerzen:

  • Lavendel
  • Zitronengras
  • Patchouli
  • Rose
  • Mandarine

Ich war in Bastellaune an diesem Samstag und die DIY Kerzen aus Wachsresten selbst zu machen war genau die richtige Aktion bei so einem Regenwetter. Nun freue ich mich auf lange Sommernächte und viele Kerzenstunden auf meiner Terrasse mit meinen neuen – oder sollte ich sagen – alten Kerzen! Ich wünsche dir viel Spass beim Ausprobieren!

Hier findest du noch mehr DIY Anleitungen!


Sandra Strixner

ist eine Genussweltenbummlerin die gerne neue Länder und Kulturen entdeckt. Rezepte auf Pflanzenbasis zu entwickeln lässt ihr Herz höher schlagen. Sie ist ein Green-Networker und beschäftigt sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Ernährungslehre und Tierschutz. Als geprüfte Fachberaterin für holistische Gesundheit darf sie Menschen dabei helfen sich selbst zu heilen.

Für den Inhalt des Artikels ist ausschließlich der Autor verantwortlich.


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