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Raus aus den negativen Gedanken mit diesen Fragen von Byron Katie

Negative Gedanken, sie rauben uns oft den letzten Nerv. Lassen uns nicht schlafen und ziehen uns immer weiter runter. Für solche Fälle hab ich eine wichtige Fragenliste für dich, mit der sich deine Gedanken überprüfen lassen und oft als falsch entlarvt werden. Diese Methode habe ich von Byron Katies Buch „Lieben was ist*“ gelernt und möchte sie dir hier in Kurzform schildern.

Frage dich: ⠀

1. Ist das wahr? Ja oder Nein, wenn nein gehe zu Schritt drei.⠀

2. Kannst du absolut sicher sein, dass es wahr ist? Ja oder Nein?⠀

3. Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst? ⠀

4. Wer oder was wärst du ohne diesen Gedanken?⠀



Beobachte deine Gedanken gut und lass sie nicht unkontrolliert wandern

Sobald du die Beobachterrolle einnimmst, werden die negativen Gedanken oft kleiner und stellen sich als unwahr heraus. Ob es nun selbstgemachte Horrorszenarien sind oder echte reale Probleme, du kannst dich mit der Beobachterrolle oft selbst aus der Negativspirale rausziehen.

Kannst du deine Gedanken umkehren?

Was wäre das Gegenteil von diesem negativen Gedanken? Kannst du den Gedanken positiv umkehren? Findest du mehrere Beispiele oder Beweise dafür, dass der Gedanke falsch sein könnte?

Wie ich die Fragen von Byron Katie nutze

Erst gestern hab ich diese Liste dringend gebraucht, weil ich der festen Ansicht war allein und verlassen auf dieser Welt zu sein. Ich muss dazu sagen es gab ein paar Anlässe die diesen Gedankengang ausgelöst haben. Mich hat es furchtbar traurig gemacht, ich hab geweint und am ganzen Körper gezittert. Manche mögen sagen: „Ist die empfindlich!“ Ich würde sagen ich bin echt, ich kann mich spüren. Genau deshalb kann ich auch meine Klienten so stark spüren und kann sie so besser betreuen, als es Berater tun die auf Abstand gehen.⠀

Gefühle können rein durch Gedanken entstehen

Auch wenn deine negativen Gedanken sich als unwahr herausstellen, für deinen Körper ist die Erfahrung trotzdem echt. Die Gefühle wollen herausgelassen werden. Gleiches lässt sich bei Mitgefühl erleben, obwohl wir nicht die Person sind, der es schlecht geht, fühlen wir mit und auch uns läuft bei einer traurigen Erzählung mal eine Träne über die Wange. Es gibt auch Menschen die sich sehr fürchten bei Horrorfilmen oder aufgeregt sind bei Actionfilmen und das ist völlig normal, der Körper erlebt das Ereignis als real obwohl es Fiktion ist. Deshalb ist es für mich so wichtig, mir zu erlauben Gefühle fühlen zu dürfen und nicht zu unterdrücken. Nachdem ich mein System durch Tränen gereinigt hatte, musste ich dennoch die Liste durchgehen damit ich wieder in der Realität ankomme. Mein Aufruf an dich ist: Bitte unterdrücke keine Gefühle aber hinterfrage auch hin und wieder deine Gedanken.

Mehr über Byron Katie und „The Work“ erfährst du in ihrem Buch: Lieben was ist*.


Alles Liebe und gute Gedanken


Sandra Strixner

ist eine Genussweltenbummlerin die gerne neue Länder und Kulturen entdeckt. Rezepte auf Pflanzenbasis zu entwickeln lässt ihr Herz höher schlagen. Sie ist ein Green-Networker und beschäftigt sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Ernährungslehre und Tierschutz. Als geprüfte Fachberaterin für holistische Gesundheit darf sie Menschen dabei helfen sich selbst zu heilen.

Für den Inhalt des Artikels ist ausschließlich der Autor verantwortlich.


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Titelbild: cookie studio – unsplash