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Im neuen Jahr zum Nichtraucher – 3 Wege um rauchfrei zu werden.

Sind wir mal ehrlich, jedes Mal zum Jahreswechsel träumen wir von einem neuen Leben. Manche wollen gesünder essen, andere etwas Abnehmen und sehr viele wollen mit dem Rauchen aufhören. Statt dieses Neujahr nur von Veränderung zu träumen, gilt es deine Vorsätze endlich in die Tat umzusetzen! Damit du dran bleibst und Spass an den Fortschritten hast, hier drei Wege um rauchfrei zu werden!

Die gesundheitlichen Nachteile von Tabakkonsum

Viele von uns wissen um die Gefahren die mit dem Rauchen einher gehen: Erhöhtes Lungenkrebsrisiko, verkürzte Lebensdauer, schnellere Hautalterung, erhöhtes Risiko an Herz-Kreislauf-Krankheiten zu sterben – diese Liste lässt sich noch lange weiterführen. Dennoch können viele Raucher wegen der starken körperlichen und mentalen Sucht nicht aufhören zu Rauchen. Deswegen möchte ich dir hier 3 effektive Tipps mit an die Hand geben, die dir helfen können Nichtraucher zu werden und auch zu bleiben!

Wie wird man Nichtraucher Tipp 1: Hypnose

Hypnose kann helfen das Rauchen aufzuhören.
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Das Unterbewusstsein ist ein Bereich der Psyche, der nicht direkt zugänglich ist und dennoch ist es ein maßgeblicher Entscheidungsträger in deinem Leben! Das Unterbewusstsein lässt dich einfache Tätigkeiten und Gewohnheiten ausführen wie: Dein Gesicht nach dem Aufstehen zu waschen, die Kaffeemaschine im Halbschlaf einzuschalten oder nach einer Zigarette zu greifen. Um mit dem Rauchen aufzuhören, musst du nicht nur die bewusste Entscheidung dazu treffen, sondern auch dein Unterbewusstsein mit an Bord nehmen. Hast du dein Unterbewusstsein auf deiner Seite, wird es viel einfacher mit dem Rauchen aufzuhören. Hier kommt die Hypnose ins Spiel, ein erfahrener Hypnose-Therapeut kann dein Unterbewusstsein mit neuen Informationen füttern. Der Therapeut versetzt dich in einen Trancezustand, in dem du sehr empfänglich bist Neues abzuspeichern. So können sich auch neue Gewohnheiten formen, wie z.B. auf die Zigarette gar keine Lust mehr zu haben. Im Vorfeld wird der Hypnosetherapeut ein Gespräch mit dir führen, um dein Rauchverhalten und dich selbst besser kennenzulernen. Mehrere Sitzungen und auch Übungen zuhause sind nötig um eine endgültige Raucheentwöhnung zu erlangen.

Wie wird man Nichtraucher Tipp 2: Saunieren und Kneippen

Saunieren und Kneippen hilft bei der Entgiftung. So kanns du Toxine loslassen und verlierst die Lust auf Rauchen.
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In der Phase in der du versuchst dich auszunüchtern und nicht mehr die Lust nach den toxischen Stoffen zu bekommen, ist es besonders wichtig deine körpereigene Entgiftung anzukurbeln. Beim Schwitzen in der Sauna zum Beispiel. Die Haut ist eines deiner 7 Entgiftungsorgane und hilft dir, mit dem Abbau von Giften, dich von Altlasten zu befreien und leichter in ein neues Leben als Nichtraucher zu gehen. Das Ausschwitzen der Toxine, lindert außerdem die Entzugserscheinungen. Zudem lockert der Wärmereiz beim Saunieren die Muskeln deiner Bronchien, sodass du besser atmen kannst. Gönne dir nach der Sauna auch Kaltreize z.B. durch kalte Güsse, wie es bereits der Naturheilkundler Sebastian Kneipp empfahl, das regt den Stoffwechsel und das Immunsystem an. Auch viel frisches Obst, Gemüse und Wasser werden dir helfen deinen neuen gesunden Lebensstil aufrecht zu erhalten.

Wie wird man Nichtraucher Tipp 3: Auflösen von Glaubenssätzen

Auflösen von Glaubenssätzen um das Rauchen endlich aufzuhören.
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Warum hast du das Rauchen begonnen? Viele Menschen fangen mit dem Rauchen bereits in ihrer Jugend an, als Teenager ist es uns besonders wichtig cool zu sein und in bestimmten Gruppierungen aufgenommen zu werden. Eines der schlimmsten Erfahrungen für jeden Menschen ist es wohl ausgeschlossen zu werden. Hier kommen die Urinstinkte zum Vorschein. Aus einer Gruppe ausgeschlossen zu werden, gleicht der Angst vor dem Sterben, denn ein Mensch allein kann sich kaum versorgen. Deswegen versuchen wir auch immer Gruppen zu bilden. In der Gemeinschaft fühlen wir uns stark, sicher und geborgen. Manche Menschen wollten vielleicht nur aus Neugier mal „eine Rauchen“ und es wurde zur Gewohnheit. Hinter dem Wunsch nach einer Zigarette kann also auch ein Glaubenssatz stehen, wie z.B. „So werde ich akzeptiert und geachtet.“ oder der Klassiker „Erst mit einer Zigarette im Mund, kann ich mich so richtig entspannen.“ Es gibt bereits etliche Techniken um Glaubenssätze zu enttarnen und aufzulösen, begib dich hier am besten in erfahrene Hände. Psychologen, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker für Psychotherapie können hier weiterhelfen.

Mit dem Rauchen aufhören – das motiviert dich zusätzlich!

Du kannst dir im App Store und im Android play store eine App für dein Smartphone oder Tablet herunterladen, die dir z.B. anzeigt wieviel Geld du schon gespart hast durch deinen Rauchstopp. Gib ins Suchfeld einfach „rauchfrei“ ein und du bekommst etliche Vorschläge für Nichtraucher-Apps angeboten.

Ich hoffe dir mit diesen Infos Hoffnung auf ein rauchfreies Leben geben zu können und wünsche dir alles Gute und viel Gesundheit auf deinem Weg!


Sandra Strixner

ist eine Genussweltenbummlerin die gerne neue Länder und Kulturen entdeckt. Rezepte auf Pflanzenbasis zu entwickeln lässt ihr Herz höher schlagen. Sie ist ein Green-Networker und beschäftigt sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Ernährungslehre und Tierschutz. Als geprüfte Fachberaterin für holistische Gesundheit darf sie Menschen dabei begleiten sich selbst zu heilen.

Für den Inhalt des Artikels ist ausschließlich der Autor verantwortlich.


Die hier aufgeführten Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Bitte wende dich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Arzt oder Apotheker.

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