In diesem Rezept zeigen wir dir wie du eine rote Thai Curry Paste selber machen kannst! Normalerweise machen die Thailänder hier noch 1 TL Shrimppaste hinein. In unserer veganen Version der roten Thai Curry Paste kannst du das mit 1 TL veganer Fischsoße ersetzen oder einfach weglassen. Mir persönlich schmeckt es auch sehr gut ohne.

Rezept für Rote Thai Curry Paste
Zutaten
Zubereitung
- Vorbereitung der getrockneten Thai Chilischoten: Entferne die Stiele. Schneide die Chilis der Länge nach auf und entferne die Membranen und Chilisamen. Wenn du es sehr scharf magst, kannst du Samen und Membranen drinnen belassen, sie enthalten das meiste Capsaicin. Wasche die Chilis, schneide sie in kleine Stücke und weiche sie mindestens 15 Minuten in Wasser ein.
- Die Korianderkörner, die Kreuzkümmelsamen und die grünen Pfefferkörner im Wok ohne Fett anrösten, bis sie duften, dann herausnehmen.
- Korianderwurzeln waschen und so klein wie möglich schneiden. Galgant schälen und fein zerhacken. Knoblauch schälen und kleinschneiden. Schalotten waschen und kleinschneiden. Chilis waschen. Etwas Kaffirlimettenschale abschneiden und sehr klein schneiden. Zitronengras in feine Scheiben schneiden, vorher die harten äußeren Blätter entfernen.
- Das Salz in einem großen Mörser mit den Korianderkörnern und den getrockneten Chilischoten zerstoßen (ca. 5 Minuten). Danach die anderen Zutaten hinzufügen und alles zu einer weichen homogenen Paste pürieren.
Notizen

Ausgewählte Nährstoffe
Knoblauch
- Saponine – (sekundäre Pflanzenstoffe) sie helfen den Blutfluss zu verbessern und die Blutfette (Cholesterin) zu regulieren
- Natürliches Antibiotikum – im Gegensatz zu chemischen Antibiotika zerstört Knoblauch nicht die Darmflora
Zitronengras
- Das enthaltene ätherische Öl „Citronellöl“, kann Magen-Darm-Probleme lindern.
- Zitronengras wirkt entzündungshemmend und antibakteriell, so kann es im besten Fall auch helfen krankheitserregende Bakterien zu eliminieren.
- Zitronengras enthält Vitamin C, Vitamin A, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink, Mangan und Folsäure.
Chili
Chili schafft gute Laune, indem es die Ausschüttung der körpereigenen Endorphine fördert. Außerdem sorgt das Capsaicin des scharfen Nachtschattengewächses für eine Erweiterung der Gefäße und damit für eine bessere Durchblutung auch in den südlichen Arealen.

Über die Autorin
Sandra Strixner
ist eine Genussweltenbummlerin die gerne neue Länder und Kulturen entdeckt. Rezepte auf Pflanzenbasis zu entwickeln lässt ihr Herz höher schlagen. Sie ist ein Green-Networker und beschäftigt sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Ernährungslehre und Tierschutz. Als geprüfte Fachberaterin für holistische Gesundheit darf sie Menschen dabei begleiten sich selbst zu heilen.
