Der Clean Eating Trend – Reine Lebensmittel für ein gutes Körpergefühl


Bei dieser Lebensweise geht es natürlich nicht darum, wie gut du deine Lebensmittel säuberst vor dem Verzehr ? Ein Clean Eater, macht sich bereits im Supermarkt bemerkbar. Fertiggerichte wirst du in seinem Einkaufswagen nicht finden. Wer Clean Eating betreibt will immer genau wissen was er zu sich nimmt, deswegen kocht er viel selbst. Einfach gesagt geht es darum die Lebensmittel zu essen die rein sind, natürlich sollten sie sein und möglichst nicht industriell verarbeitet.

Das sind die Clean Eating Gewohnheiten

Überlege dir bereits beim Einkaufen, was sind natürliche Lebensmittel, und was nicht?  Hat das Lebensmittel bereits mehrere Verarbeitungsprozesse durchlaufen, ist verpackt und hat eine Zutatenliste, die zum Größtenteil unverständlich ist, dann wird es deinem Körper mehr schaden als nutzen. Viele Produkte, die in ihrem Namen Begriffe wie light, oder Diät tragen sind fettreduziert, also vermeindlich gesund. Fett ist ein Geschmacksträger und wenn dieser fehlt fügen die Hersteller ihren Produkten meist mehr Zucker hinzu, sonst würden sie fade schmecken. Von zuviel Zucker wirst du nicht nur dick sondern auch krank. Wer gesunde und natürliche Lebensmittel zu sich nimmt, wird keine Punkte oder Kalorien zählen müssen. Anstatt zu Produkten aus weißem Mehl zu greifen, wird beim Clean Eating Vollkorn bevorzugt, es zählt zu den komplexen Kohlenhydraten und sättigt den Körper länger. Laut dem Clean-Eating-Konzept empfiehlt es sich, bis zu sechs kleine Mahlzeiten am Tag einzunehmen. Das soll Heißhungerattacken verhindern, und den Stoffwechsel auf Trab halten. Bei jeder Mahlzeit wird eine Kombination aus komplexen Kohlenhydraten und Eiweiß gegessen, also zum Beispiel Vollkornnudeln mit Tofu und Gemüse. Getrunken wird meistens Wasser, aber auch Grüner Tee oder Kokosmilch sind erlaubt.

Was Clean Eating bewirkt

Jeder wird euch wahrscheinlich etwas anderes über seine Erfahrungen mit dem Clean Eating berichten. Für mich selbst konnte ich feststellen, dass mein Gewicht nicht mehr schwankt sondern sich bei einem Wohlfühlgewicht eingependelt hat, naja zumindest solange ich mich an das Konzept gehalten habe, manchmal mache ich auch noch Ausnahmen wie bei: Feiertagen und beim Essen mit Freunden. Außerdem fühle ich mich konzentrierter bei der Arbeit, weil mein Magen es nicht schwer hat bei der Verdauung. Das berühmte Fresskoma bleibt schönerweise aus. Nebenbei hat sich auch mein Hautbild deutlich verbessert, was höchstwahrscheinlich von der Vermeidung von zu viel Gluten und Zucker kommt.

Inspiration für deine Clean-Eating-Einkaufsliste

Lebensmittel mit komplexen Kohlenhydraten

  • Hülsenfrüchte (wie Bohnen, Linsen, Erbsen)
  • Obst und Gemüse
  • Sojaprodukte
  • Vollkornprodukte

Proteinlieferanten

  • Sojaprodukte (wie Tofu, Tempeh oder Sojadrinks)
  • Nüsse
  • Hülsenfrüchte (wie Bohnen, Linsen, Erbsen)
  • Haferkleie

Gesunde Fette

  • Olivenöl Nativ Extra
  • Kokosöl
  • Leinöl
  • Avocadoöl
  • Walnussöl

In Kombination miteinander, werden dich diese Lebensmittel in geistige und körperliche Top-Form bringen. Um mehr zum Konzept zu erfahren, und auch um Clean-Eating-Rezepte kennenzulernen, empfehle ich dir dieses Buch von Hannah Frey:

Clean Eating Buch*

Hier findest du noch mehr leckere Rezeptedie dir den Wechsel zum Clean Eating leicht machen werden.

Ich stellte beim Lesen des Clean Eating Konzepts fest, dass ich zum Teil bereits ein Clean Eater war ohne es zu wissen. Worauf ich gerne noch mehr achten möchte ist: die richtigen Fette zu mir zu nehmen und mehr Vollkornprodukte zu essen. Für mich persönlich sind sechs kleine Mahlzeiten am Tag einfach zuviel, das schaffe ich logistisch gar nicht. Und was hältst du vom Clean Eating Trend?

Fazit: Ich lass mich von Ernährungskonzepten nicht verrrückt machen und du musst das auch nicht. Finde deinen ganz persönlichen Weg ein Stück gesünder zu leben!

Alle Liebe,



Sandra Strixner

ist eine Genussweltenbummlerin die gerne neue Länder und Kulturen entdeckt. Rezepte auf Pflanzenbasis zu entwickeln lässt ihr Herz höher schlagen. Sie ist ein Green-Networker und beschäftigt sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Ernährungslehre und Tierschutz. Als geprüfte Fachberaterin für holistische Gesundheit darf sie Menschen dabei begleiten sich selbst zu heilen.


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