Fitness

Stand Up Paddling – ein Sport für Jedermann

Dieses Wochenende habe ich, zusammen mit meiner Schwester, mal was Neues ausprobiert: SUP – Stand-Up Paddling am Bodensee.

Beim Stand Up Paddling, steht man auf einem speziellen SUP-Board und paddelt damit aufs Gewässer hinaus. Das kann ein See oder auch das Meer sein. In unserem Fall war es der Bodensee. Wir besuchten einen Schnupperkurs der 1,5 Stunden dauerte und bezahlten dafür 29,-€. In diesem Kurs bekommst du eine kurze Theorieeinführung und dann geht es schon ab aufs Board. Je nach Wellengang kann das eine sehr wacklige Angelegenheit werden. Wir hatten Glück, es war recht windstill an diesem Tag und schön sonnig. Nach anfänglicher Eingewöhnungszeit fanden wir uns beide gut zurecht auf dem schwankenden Board. Ich empfand es als entspannend und perfekt um einen heißen Tag zu verbringen, immer wieder kannst du dich auf dem Board auch mal treiben lassen, die Füße ins Wasser hängen oder du fällst einfach ins kühle Nass, weil du das Gleichgewicht noch nicht halten kannst.

Es gibt verschiedene SUP-Boards mit unterschiedlichen Eigenschaften

In dieser Schule kannst du zwischen drei verschiedenen SUP-Boards wählen, die unterschiedliche Strömungseigenschaften und Stabilitäten haben. Das Anfängerboard ist sehr breit und bietet dir mehr Stabilität als das die anderen zwei. Das mittelschwere Board bietet einen guten Halt für die Füße, weil es einen rutschfesten Bezug hat. Mit dem dritten Board kommst du schneller voran, weil es schmaler ist und einen spitz-zulaufenden Rumpf hat. Natürlich ist es mit diesem schwieriger das Gleichgewicht zu halten, aber eine kleine Herausforderung hat noch keinem geschadet!

Der Stand up paddling Kurs

Wir starteten mit dem mittelschweren Board und waren dann gegen Ende der Kurszeit auch schon mit dem Profi-Board unterwegs. Nicht nur die Broschüre der Surfschule verspricht es, sondern auch die Realität zeigt: Stand Up Paddling ist etwas für Jedermann! Du bestimmst deine Geschwindigkeit und damit die Anstrengung. Du schulst dein Gleichgewicht und deine Ausdauer. Vorraussetzung ist natürlich, dass du schwimmen kannst. Aber sonst steht alt oder jung nichts im Weg um Stanp-Up Paddler zu werden!

Ich habe es als sanftes Training empfunden. Beim paddeln ist dein ganzer Körper gefragt, aber besonders benutzt du die Rotatorenmuskeln, sprich die Oberarmmuskeln. Perfekt, denn die könnten bei mir wirklich etwas mehr Spannkraft vertragen!


Adresse
Surf- und Supschule / Wasserburg am Bodensee / im Freibad Aquamarin
Reutener Str. 12
88142 Wasserburg

www.surfschule-wasserburg.de


 

Nach diesem Erlebnis muss ich wirklich sagen, Stand up paddling macht süchtig! Neben der sportlichen Betätigung, kannst du sogar noch die atemberaubende Landschaft des Bodensees genießen!

 

3 Kommentare
    1. Sportmagazin PULSTREIBER 29. Oktober 2015, um 12:23 Uhr

      SuP macht wirklich Spaß und ist gerade für Anfänger deutlich rückenfreundlicher als herkömmliches Paddeln bzw. Rudern. Mit Bodensee-Kulisse ist das Ganze natürlich wirklich ein Erlebnis.

    2. Norbert 5. Dezember 2016, um 18:00 Uhr

      Muss ich unbedingt mal probieren, da ich bis jetzt nicht oft was mit Sport am oder im Wasser am Hut hatte. Weiß nicht warum! Danke, dass du mir eine neue Idee mit deinem Artikel gegeben hast.
      MfG

      1. Sandra
        Sandra 6. Dezember 2016, um 11:43 Uhr

        Oh das freut mich so wenn ich dich inspirieren konnte Norbert!
        Viel Spass beim Ausprobieren 🙂 Alles Liebe, Sandra

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